Von Ippenser Glücks- und Sorgenkindern

20.09.2016 23:22 Uhr

Kleiner Blick auf den SVI-Saisonstart

 

Ohne Frage stellt die SV-Erste momentan alle Erwartungen an den Serienstart in den Schatten. Nach sieben Punktspielen mit der vollen Ausbeute von 21 Punkten und überzeugenden Ergebnissen lässt sich derzeit von einer Erfolgswelle reden; und man grüßt von Platz 1 der Kreisliga. Dazu wurde auch die erste Runde des Kreispokals souverän überstanden. Dass man in Ippensen auf eine durchweg solide Defensive bauen kann, ist soweit nichts neues. Aber jetzt scheint man auch den Offensivschwung sexy zu finden und mit dieser Kombination ist ein positives Torverhältnis von 22 Treffern erarbeitet worden.

 

Bei der Zweitvertretung stottert der Motor noch erheblich. Die leider schon holprige Saisonvorbereitung erwies sich als das unsolide Fundament. Zwar hatte man es in den ersten Spielen mit sehr ambitionierten Clubs der 2. Kreisklasse-Nord zu tun, dennoch gab es bereits deftige Niederlagen zu beklagen. So fällt natürlich auch das Teambuilding schwer, wenn auch das Derby gegen den TuS Tiste erfolgreich gestaltet werden konnte. Aber zu mehr Punkten langte es leider noch nicht, was aktuell die rote Laterne des Klassements bedeutet.

 

Die Drittvertretung hat nun - wenn man so rum möchte - endlich ihre Unschuld verloren und seit der Neugründung 2015 den ersten Sieg in einem Pflichtspiel eingestrichen. Und das, obwohl eigentlich die personellen Voraussetzungen sehr bedrohlich wirkten. Aber auch wenn dieses Spiel einen anderen Ausgang genommen hätte, der Zusammenhalt kann scheinbar durch nichts erschüttert werden. Woche für Woche stellen sich die Papst-Mannen furchtlos den Aufgaben. Aber nun sitzt man erstmals auf einem einstelligen Tabellenplatz der 4. KK-Mitte, vielleicht ja für länger.

 

Die neugegründeten SVI-Frauen befinden sich in der zu erwarteten hinteren Tabellenregion, sind aber dort nicht allein auf weiter Flur. Man bekleidet nicht den letzten Platz und es befinden sich aktuell noch weitere drei Vereine mit 0 Punkten in der direkten Nachbarschaft. Auch ist man bisher der Abstrafung im zweistelligen Ergebnis-Bereich entgangen und man konnte auch schon Teams mehr ärgern, als diese es erwarteten. Über weitere Trainings- und Spieleinheiten muss sich halt noch Gefüge und Spielverständnis finden.